Daniel Wagenblast

Biografie

Daniel Wagenblast (1963) studierte von 1984 bis 1990 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Peter Grau und Rudolf Schoofs. Es folgte sein Atelier in Stuttgart, mehrmonatiger Studienaufenthalt auf den Kanaren und USA – Reisen, sowie der Beginn der Serie „Yellow Cab, N.Y.“1995 mehrmonatiger Aufenthalt in der „Villa Romana“, Florenz (mit Isa Dahl, VR – Preisträgerin 1995).1992 erhielt Wagenblast den 1.Preis beim Wettbewerb „Junge Kunst in Ostwürttemberg“. 1993 folgte der 1.Preis beim Bundeswettbewerb „Das Alter“. 1994 der Anerkennungspreis „Musical“, Deyhle, Stuttgart. 1991 bis 1994 folgte ein Atelierstipendium der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg.1996 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, 1999 Gastarbeitsaufenthalt im Herrenhaus Edenkoben, Pfalz, 2000 eine Einladung als twin-town-Bildhauer nach Barnsley, England „Stadtkünstler 2000″, Spaichingen, 2001 der 1. .Preis: Wettbewerb: Brunnen in der Marktstrasse, Ditzingen, 2004 ein Arbeitsaufenthalt Stipendium “Zeppelinhaus“, Berlin Arbeitsaufenthalt in der Staatlichen Keramik Manufaktur, Majolika Karlsruhe, 2012 bis 2015 ein Arbeitsaufenthalt Studio “Zeppelinhaus“, Berlin, 2018 ein Arbeitsaufenthalt in der Staatlichen Keramik Manufaktur, Majolika Karlsruhe und 2021 erfolgte die Gründung der Projektinitiative „papatochterag“.

Daniel Wagenblast ist ein Meister im Umgang mit dem Holz. Seine Figuren sind eher prototypisch und, nicht ungewöhnlich, an der Figur des Künstlers orientiert, zumindest bei männlichen Figuren. Keine Porträts sehen wir, vielmehr Menschen wie Du und ich. Die bewusst belassene Rauheit der Oberfläche nimmt viel von einem etwa illusionistischen Eindruck weg – es ist eben die Wirklichkeit des Künstlers, die uns in den Arbeiten begegnet, die im Abstand zu der von uns wahrgenommenen Wirklichkeit sogleich zur Wahrheit wird. Wagenblast‘s Arbeiten zeichnen sich durch eine sehr eigene Ästhetik aus, sie sind wunderbar farbig gefasst und unverwechselbar. Obwohl sie meist nicht sehr groß sind, kennzeichnet sie doch ein schöner Hang zur Monumentalität und auch zu einer in sich ruhenden Selbstsicherheit und man hat kaum Schwierigkeiten, sie sich überlebensgroß, wie hier auf dem Marktplatz demonstriert, vorzustellen. Die Skulpturen treten den Betrachter nicht in den Allerwertesten, sie stupsen ihn sacht an und das genügt in der Regel, Denkvorgänge anzustoßen. Die können in unterschiedliche Richtungen gehen, er legt den Betrachter nicht auf eine Sichtweise der Dinge fest und das ist gut so (Martin Stather, Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden, 8.2.2015).

Der Künstler lebt und arbeitet in Stuttgart.

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